Planer, Architekten und Energieberater

Durch eine zunehmende Sensibilisierung der Verbraucher bei den Themen Energieverbrauch und Behaglichkeit erkennen viele Hallenbesitzer, dass Industrie- und Gewerbehallen ein modernes und zukunftsorientiertes Beheizungs- und Belüftungssystem brauchen. Dies gilt sowohl für Neubauten als auch für den Bestand.

Im Bestandsbau ist in vielen Fällen eine energetische Sanierung der Anlagentechnik, unter Umständen in Kombination mit der Gebäudehüllensanierung sinnvoll. Die Aufgabenstellung stellt sich vielfach so dar, dass unwirtschaftliche Systeme (z. B. alte Dampfkesselanlagen oder ON-OFF-Strahlungssysteme) durch effiziente Brennwert-Warmlufterzeuger ersetzt werden.

Ein großer Kosten- und Energietreiber einer Produktionshalle ist neben dem Strombedarf die Wärmebereitstellung. Durch den Einsatz moderner dezentraler Heiztechnik lassen sich hier erhebliche Kosten und CO2-Emissionen einsparen.

Die Vorteile dezentraler Heiztechnik am Beispiel moderner Warmluftheizungen sind klar ersichtlich:

  • Es wird nur die Wärme dem Gebäude zugeführt, welche aktuell benötigt wird. Mit Hilfe von modulierenden Gasbrennern und Mikroprozessorreglern ist dies problemlos möglich. Dabei sind alle nordluft Brennwert-Heizregister mit kondensatfesten Edelstahlwärmetauschern ausgestattet.
  • Konstante, niedrige Einblastemperaturen, welche permanent überwacht und geregelt werden, sorgen für ein verbessertes Hallenklima und vermeiden nachweislich Temperaturschichtungen über die Gebäudehöhe bei gleichzeitiger optimalen Verteilung über die gesamte Hallengrundfläche.
  • Gegenüber den o.g. Altanlagen können durch den Einsatz von Brennwerttechnik Energieeinsparungen im zweistelligen Bereich erzielt werden. Die Nutzung der sogenannten Kondensationswärme im Abgas sorgt bei diesen Anlagen für feuerungstechnische Wirkungsgrade von bis zu 105% die bei modernen Brennwertsystemen üblich sind.
  • nordluft Brennwert-Heizregister haben eine große Bandbreite an möglichen Heizleistungen (von 20 – 2000 kW) und Luftleistungen und sind auch als Großanlage erhältlich.
  • Dezentrale Warmluftheizungen sind aus der EnEV Verschärfung vom 01.01.2016 bei Gebäuden > 4 m ausgenommen, da Sie eine bessere Wärmeverteilung der Warmluft im Raum und eine direkte Umwandlung der Energie im Erdgas oder Heizöl in warme Luft, ohne das Zwischenträgermedium Wasser. Dessen EnEV, EEWärmeG und ErP-Richtlinien sind für moderne Warmluftsysteme spielend einzuhalten.

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